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Portugal – Tag 6 – Lissabon

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Da ich mit der Stadt immer noch nicht warm geworden war, beschloss ich am 2. Tag ins Aquarium zu gehen. Dieses war auch grob in der Nähe der längsten Brücke Europas, der Ponte Vasco da Gama, welche ja auch als Foto Hotspot bekannt ist. Ich entschied mich Bahn zu fahren, da es doch ein ganzes Stück zu laufen gewesen wäre. Der Weg mit der Metro war unkompliziert und ich musste nicht mal umsteigen. Am Bahnhof angekommen musste ich kurz den richtigen Ausgang finden und mich dann einfach nur Richtung Wasser orientieren, so war das Aquarium schnell gefunden.

Aquarium Portugal

Das Aquarium stand komplett im Wasser (siehe Titelbild), was ich doch recht lustig fand. Der Eintritt kostete 15€ und für 3€ mehr bekam man noch die Ausstellung „Forests underwater“ eines Japaners mit dazu. Ich bezahlte die 18€ (36 Mark!) und ging zuerst zu der temporären Ausstellung der Unterwasserwälder. Diese bestand hauptsächlich aus einem Aquarium, welches sich über 3 oder 4 Wände eines großen Raumes erstreckte. Dort warten allerlei Pflanzen und Fische von überall angesiedelt. Die Ausstellung ging wohl insgesamt 3 Monate und während dieser Zeit sollte sich dieser kleine Wald auf natürliche Weise verändern.

Forests Underwater

Es lief entspannende Musik und gab viele Informationen zu lesen. Viele Leute saßen einfach nur herum und schauten sich die Unterwasserwälder an. Nachdem ich dort fertig war, ging es über eine Brücke rüber ins Aquarium. Dieses bestand aus einem Haupttank in der Mitte und verschiedenen „Klimazonen“ in den jeweiligen Ecken des Aquariums. Der Haupttank beherbergte eine große Vielfalt von Salzwasserfischen, Haie, Rochen, Mondfische usw. In den anderen Abteilungen ab es auch Vögel, Otter und Pinguine. Im Stockwerk darunter konnte man dann den Klimazonen entsprechenden Unterwasserwelten mit Korallenriffen und Fischen entdecken. Im Untergeschoss gab es noch jede Menge kleinerer Aquarien mit den verschiedensten Lebewesen. Insgesamt verbrachte ich locker 3 Std. im Aquarium.



Nach dem Aquarium erkundete ich kurz die Gegend um das Aquarium, hier gab es ein paar kleinere angelegte Grünstreifen, teilweise mit Wasserspielen. Da es ein schöner sonniger warmer Tag war, kaufte ich mir ein Eis und setzte mich auf eine der Bänke am Flussufer.

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Nach meinem Eis machte ich mich am Flussufer entlang Richtung Brücke. Einen Teil der Strecke konnte man per Seilbahn absolvieren, da ich mir eine schöne Aussicht versprach, kaufte ich direkt ein Ticket für die Hin- und Rückfahrt. Von der Seilbahn aus hatte man eine gute Aussicht auf das ehemalige Expo Gelände. Die Seilbahnstrecke erstreckte sich von Aquarium bis zum Myriad Hotel. Von dort aus ging es noch ein ganzes Stückchen zu Fuß weiter, bis ich zur Brücke gelangte. Das Flussufer und auch die ganze Umgebung waren wirklich schon angelegt. Die Stadt fing an mir viel besser als am vorherigen Tag zu gefallen, dass die Sonne schien half natürlich auch. Unterwegs sah ich einen Mann, der seinen Dackel darauf trainiert hatte auf jede Bank zu springen, damit er auf der richtigen Höhe war um gestreichelt zu werden. Beide schienen sehr viel Spaß dabei zu haben.



An der Brücke angekommen beobachtete ich ein wenig die Angler, die wohl alle vergeblich an diesen Tag versuchten Fische zu fangen. Direkt neben der Brücke war auch ein Skater Park, wo jedoch niemand anzutreffen war. Die Brücke selbst ist wirklich lang. Wenn man unter ihr steht, kann man das andere Ende so gut wie gar nicht mehr erkennen, obwohl sie eine Kurve macht. 17km sin doch schon eine Strecke.

Ponte Vasco da Gama

Natürlich ärgerte ich mich ein wenig mein Stativ und Filter für Langzeitbelichtungen nicht dabei zu haben, allerdings wäre es auch eine Qual gewesen diese durch das ganze Aquarium mitzuschleppen. Nach einiger Zeit machte ich mich auf den Rückweg zum Hostel, da ich geplant hatte zum Sonnenuntergang zur Burg in Alfama zu gehen. Als ich im Hostel ankam war ich jedoch schon ziemlich platt.

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Ich sah dass für Abends Tappas auf dem Programm stand und ich entschloss mich kurzerhand mitzuessen. Bei einem Blick in die Küche traf ich João, der schon Vorbereitung dafür traf. Man quatschte sich fest und er erklärte nebenbei immer wieder wie man die Sache kocht, während sich mehr und mehr Leute dazugesellten. Ruckzuck war es 20:30 und das Festmahl konnte beginnen, soviel zum Sonnenuntergang in Alfama, dieser war mir dann aber auch egal, da wir in lustiger Runde zusammensaßen und das sehr leckere Essen verspeisten. Es war so viel da, dass jedoch noch einen Teller für den nächsten Tag bekam.

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2 comments

Martin April 24, 2016 - 17:09

Hallo Peter,

sehr schöne, natürlich wirkende Aufnahmen. Das war bestimmt ein wunderbarer Urlaub.

Und Aquarien, ja, die sind immer Sehenswert. Dem Treiben in den Becken kann ich stundenlang zusehen.

LG,
Martin

Reply
Andreas Altenhoff Mai 25, 2016 - 10:34

Hallo Peter,

einen sehr schönen Bericht von Deinem Besuch des Aquariums hast Du verfasst. Die fantastischen Aufnahmen untermalen dieses perfekt. Klasse!

Das Foto von der Ausstellung des Japaners sieht fast so aus, ob dass von Takashi Amano wäre. Ein Aquariumdesign-Künstler den ich sehr schätze.

Die 17 km lange Brücke ist mit Sicherheit ein großes Highlight jedes Fotobegeisterten. Mich hätte es auch furchtbar geärgert, wenn ich kein Stativ und ND-Filter dabei gehabt hätte.

Toller Bericht, fantastische Fotos, danke fürs zeigen!

Gruß,
Andreas

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